Beitragsseiten

 

UNSERE REISE BEGANN IN DÄNEMARK: BERICHT IST HIER ZU FINDEN

 

Die Fährkosten beliefen sich pro Wohnmobil und inklusiv 2 Personen auf 77 Euro. Gas muss während der gesamten Überfahrt ausgeschaltet bleiben und der Gaskasten wird zusätzlich versiegelt. Aufenthalt im Fahrzeug ist leider nicht erlaubt und so mussten wir direkt auf der Fähre das Fahrzeug verlassen. 4,5 Stunden später liefen wir schon in Schweden (Varberg) ein.

Das schöne Wetter hat die Überfahrt nicht geschafft und Schweden begrüßt uns mit Regen und merklich kältere Temperaturen.
In Schweden nahmen wir direkt Kurs auf Göteborg. Im Umkreis von Göteborg wird vor Fahrzeugeinbrüchen gewarnt und somit steuerten wir den Wohnmobilstellplatz Skatasvagen/Göteborg an.


Auf dem Stellplatz angekommen erst einmal das Brauchwasser ablassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gullisysteme oder sonstige Bodeneinlässe sind leider nicht zu finden. Vorteilhaft ist, dass unser Fahrzeug generell über ein Abwasserschlauch entleert wird, den wir somit in die Toiletten-Entleerung der Sanitärstation hängen konnten. Andere Wohnmobilfahrer benutzen ihre Toiletttenkassette als Transportmittel für das Wasser und rennen dementsprechen mehrfach hinundher.


Gleich fiel uns auf, dass am Abend permanent Mücken um uns herum fliegen. Also stimmt Schweden schon einmal in diesem Punkt.
Bezahlt wird über Parkautomat entweder mit Bargeld oder EC/Kredit-Karte. 240 SEK für 24 Stunden inklusiv Strom sind zu entrichten. Sind umgerechnet 28 Euro, ein stolzer Preis.


 

Mittwochmorgen ging es mit den Rädern zur Stadtbesichtigung.

 

 

Kunstbegeisterte sollten den Besuch des Kunstmuseums von Göteborg nicht verpassen, da Kunst vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart ausgestellt wird.

 

 

Das Museum befindet sich am Götaplatsen und ist durch seine unmittelbare Nähe zur großen Einkaufsmeile der Stadt kaum zu übersehen.

 

 

Das Wahrzeichen von Göteborg. Poseidon mit Brunnen

 

 

 

 

Wenn Sie sich auf die Treppe des Kunstmuseums stellen, können Sie ein für Göteborg typisches Urlaubsfoto machen. Die Poseidon-Figur bildet den Vordergrund für Ihr Motiv und im Hintergrund sind die anderen Sehenswürdigkeiten abgebildet. Mit etwas Übung haben Sie so alle Highlights auf einem Foto!

 

 

Weitere berühmte Läden sind überall zu finden.

 

 

Einer der wichtigsten Orte, an dem man als Göteborgreisender unbedingt gewesen sein muss ist die lange Kungsportaveny oder kurz “Avenyn”. Die Prachtstraße bildet die Herzschlagader der Innenstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Besuch im Hafen lässt unser anderes Hobby, neben dem Campen, erblicken.

 

 


 

 

Weiter geht es zum Stadteil Haga.

 

 

Ein absolutes Muss ist der Besuch der Altstadt, dem historischen Bilderbuchviertel der Stadt. Die kleinen Straßen mit Kopfsteinpflaster laden zum gemütlichen Bummeln ein.

 

 

 

 

In Haga gibt es eine Vielzahl von Geschäften. Das Angebot reicht von Antiquitäten über Bekleidung, Bücher und Schmuck bis hin zu Second Hand.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 137 Hektar große Schlosspark befindet sich südlich von Göteborgs Zentrum und ist für eine kleine Pause der ideale Platz.

 

 

 

 

Es gibt zahlreiche Grünflächen und Spazierwege, auf denen Sie die Natur erkunden können. Sie werden bei Ihrem Spaziergang an kleinen Hütten und typisch schwedischen Holzhäusern vorbei kommen, die teilweise noch aus längst vergangenen Jahrhunderten stammen.

 

Es gab immer wieder interessante Leute zu sehen.

 

 

Der Aufstieg mit dem Rad zum Stellplatz ist sehr steil und anstrengend.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Kurze Stärkung am Platz. Es stehen ausreichend Holzbänke mit Tisch vorhanden.

 

 

In der Umgebung ist eine Sportanlage direkt im Wald.

 

 

 

 

Am Abend unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Wald

 

 

und plötzlich stand einer vor uns. Ein Elch.

 

 

Dieser lief erst auf uns zu, da eine Läuferin vor diesem weggelaufen war und sich in ein Gebüsch flüchtetet.

 

Zum Glück blieb der Elch kurz vor uns stehen, da er wohl erstaunt war, dass wir einfach da standen (dachte wohl diese unwissenden Touries).


 

Am Donnerstag ging es weiter zum nächsten Anlaufziel. Ein kleiner Campingplatz am Bolmensee. Die 205 Kilometer fuhren wir nicht über die Autobahn, da wir etwas mehr von der Natur sehen wollten.


Ab Varberg ging es über die Landstraße zu unserem Ziel. Kurze Zeit später passierten wir den Ort Ullared und sahen ein riesiges Einkaufscentrum. Also Blinker rechts und ab zum shoppen. Vor unserem Urlaubsantritt hatten wir schon des öfteren von einer Einkaufsstadt mit eigenen Hotel und Campingplatz gehört und auf einmal standen wir direkt davor.
Schon der Parkplatz der Einkaufswagen zeigt die Ausmaße des Centers an.

 

 

 

 

 

 

Das gesamte Arenal ist riesig und der Markt läßt keine Wünsche offen.

 

 

Eigentlich brauchten wir nichts, aber der Einkaufswagen war am Ende doch voll.

 

 


 

Unser ausgesuchter Campingplatz in "Löckna" erreichten wir über winzige Hauptstraßen.

Wir waren noch nicht mal auf dem Campingplatz angekommen, da lief aus einem Haus eine Frau händewinkend auf uns zu. Die aufgebrachte Dame entpuppte sich als Inhaberin des Campingplatzes und erzählte uns, dass sie in der Vorsaison nicht immer auf dem Platz ist. Sie erklärte uns (im guten Deutsch) welchen Platz wir nehmen könnten, gab uns Schlüssel und teilte uns mit, dass sie später bei uns vorbeischaue.

Da wir leider Tomaten vergessen hatten, versprach sie uns diese gleich mitzubringen, da der nächste Supermarkt 16 Kilometer entfernt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere zugewiesenen Plätze lagen direkt am Wasser mit Rasenfläche und Blick auf den Sandstrand.

 

 

 

 

Keine 20 Minuten später standen wir in Badesachen mutig auf dem Strand und gingen langsam ins Wasser. Die Wassertemperatur war deutlich gefallen, da der ständige Wind das Wasser aufwühlte. Aber egal, wir gingen trotzdem rein und es war sehr herrlich und erfrischend gewesen.
Abends gab es dann einen richtigen Schauer und wir mussten uns ins Wohnmobil zurückziehen.

 

 

 

 


 

Freitagmorgen begann der Tag für einige mit einem erfrischenden Bad im See (nicht für Pitti oder Micha) und anschließend wurden die Fahrräder startklar gemacht.

 

 

 

 

Kamen an ganz große Verkehrskreisel vorbei.

 

 

 

 

 

 

Unser Ziel war der Ort Unnaryd, ca. 16 Kilometer entfernt. Einkaufsladen und Bankautomat sind vorhanden.

 

 

 

 

 

 

Über interessante Wege und wunderschöner Natur ging es zu unserem Ziel.

 

 

 

 

 

 

Da denkt man das Schweden doch eigentlich sehr flach sein sollte, aber falsch gedacht. Die gesamte Fahrt ging es nur auf und ab. Zum Glück haben wir E-Bikes, jedenfalls die Hälfte der Truppe.


 


Sahen tolle Rastplätze.

 

 

Der Platz selber kostet in der Vorsaison 210 Sek inklusiv Strom und Wasser. Duschen sind ausreichend vorhanden. Es gibt Bereiche für Frauen und Männer, weiter sind auch einige Familenduschen vorhanden.

 

 

 

 

Samstag lachte die Sonne vom Himmel und es stand nur relaxen und grillen auf dem Plan.

 

 

Ein kurzer Besuch im campingplatzeigenen Bootshafen.

 

 

 

 

Etwas schwimmen im See und schon war auch unser letzter Urlaubstag in Schweden vorbei.
Sonntag gingen wir dann unsere letzte Etappe in Schweden an. In Trelleborg wartetet schon am frühen Nachmittag die Fähre nach Travemünde auf uns.


Die vorabgebuchte Fähre kostetet für 7,30 Meter von Trelleborg nach Travemünde nur 99,- Euro. Wären wir über die Öresundbrücke gefahren, hätten wir ebenfalls 90,- Euro für die Benutzung bezahlt und zusätzlich noch die Dieselkosten für den Weg von Dänemark nach Deutschland. So gingen wir ganz entspannt auf die achtstündige Fährüberfahrt nach Deutschland.

 

 

Ankunft am frühen Montagmorgen in Travemünde (0:30 Uhr).

 

 

Die letzten 350 Kilometer legten wir gleich noch zurück, so dass unsere Dänemark / Schwedentour hiermit zuende ging.