Moseltour 2020 · Seite 2
- Zeitraum
- 2020
- Strecke
- 802 km
- Reisekarte
- Auf der Karte zeigen
- Stellplätze
- 3 Plätze
- Fotos
- 118
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zum Erlebniszentrum Geysir Andernach. Von dort startete unsere spannende Bootstour über den Rhein zur Halbinsel Namedyer Werth – ein echtes Abenteuer! Allein die Fahrt war schon ein Genuss: Der Blick auf das Wasser, die umliegende Landschaft und das angenehme Gefühl, dem Alltag zu entfliehen, machten die Fahrt zu etwas Besonderem.
Am Geysir angekommen, konnten wir zuerst in einer geführten Tour mehr über die geologischen Hintergründe und die Geschichte des Geysirs erfahren. Der Geysir Andernach ist der höchste Kaltwassergeysir der Welt – mit einer Fontäne, die bis zu 60 Meter in die Höhe schießt! Als sich der Moment näherte, waren wir alle gespannt – und dann geschah es: Mit einem Zischen und Grollen brach der Geysir aus und schoss seine Wasserfontäne in den Himmel. Ein atemberaubendes Naturschauspiel, das man live erlebt haben muss!
Die Kombination aus Natur, Wissenschaft und Erlebnis hat uns nachhaltig beeindruckt. Nach dem Ausflug fuhren wir mit dem Boot wieder zurück, erfüllt von vielen neuen Eindrücken.
Unsere Reise mit dem Wohnmobil führte uns weiter in das malerische Moselstädtchen Cochem – ein echtes Juwel mit Fachwerkhäusern, Weinbergen und einer beeindruckenden Reichsburg hoch über der Stadt. Schon bei der Ankunft hatten wir Glück: Wir fanden einen zentral gelegenen und gut ausgestatteten Wohnmobilstellplatz, von dem aus wir die Stadt bequem zu Fuß erkunden konnten. Umgeben von Weinreben und mit Blick auf die Mosel fühlten wir uns sofort wohl.
Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt mit ihren kleinen Läden, Cafés und urigen Gassen stand eines unserer Reise-Highlights auf dem Programm: der Besuch des Bundesbank-Bunkers in Cochem – ein Ort voller Geschichte und Geheimnisse.
Ein Blick hinter die Kulissen des Kalten Krieges – der Bundesbank-Bunker Cochem
Von außen ahnt man kaum, was sich unter der unscheinbaren Wohnhaus-Fassade verbirgt: 30 Meter tief im Berg liegt eine einst streng geheime Anlage, die zu Zeiten des Kalten Krieges eine zentrale Rolle im Notfallplan der Bundesrepublik spielte. Im Falle eines nuklearen Angriffs sollte hier das Geldsystem der Bundesrepublik aufrechterhalten werden.
