Schweden mit Stockholm 2026 · Seite 4
- Zeitraum
- 2026
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Direkt daneben besuchten wir das Vrak – Museum of Wrecks, das einen ganz anderen Ansatz verfolgt. Während die Vasa physisch vor einem steht, arbeitet dieses Museum stark digital und immersiv.
Hier ging es um die zahlreichen Schiffswracks in der Ostsee – ein weltweit einzigartiges „Unterwasserarchiv“, da das kalte, salzarme Wasser die Wracks außergewöhnlich gut konserviert. Besonders spannend fanden wir:
- 3D-Scans realer Wracks, die man interaktiv erkunden konnte
- Projektionen und Lichtinstallationen, die das Gefühl vermittelten, selbst zu tauchen
- Geschichten hinter den Wracks – von Handelsschiffen bis hin zu Kriegsschiffen
Das Museum setzt stark auf moderne Vermittlung: wenig klassische Vitrinen, dafür viel Multimedia. Es ergänzt den Besuch im Vasa-Museum perfekt, da es das Thema „Schiffswracks“ in einen größeren Kontext stellt.
Ein komplett anderes, aber ebenso beeindruckendes Erlebnis war das ABBA The Museum. Schon beim Betreten war klar: Hier geht es nicht nur ums Anschauen, sondern ums Mitmachen.
Das Museum ist wie eine interaktive Zeitreise durch die Karriere von ABBA aufgebaut. Wir konnten:
- originale Bühnenoutfits aus nächster Nähe sehen
- in Tonstudios einzelne Spuren anhören und selbst mischen
- auf einer virtuellen Bühne „mit ABBA auftreten“
- Karaoke singen und unsere Performance aufnehmen
Besonders stark war die emotionale Komponente: Man bekommt ein Gefühl dafür, wie die Band entstanden ist, welche Herausforderungen sie hatte und warum sie weltweit so erfolgreich wurde. Die Mischung aus Musik, Technik und Storytelling war hervorragend umgesetzt.
