Schweden mit Stockholm 2026 · Seite 8
- Zeitraum
- 2026
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Gebucht hatten wir die „Rote Tour“ – und diese hatte es wirklich in sich. Die Strecke führte mitten durch die Wildnis Smålands und bot einige der längsten, höchsten und schnellsten Seilabschnitte der gesamten Anlage.
Immer wieder ging es hoch über Baumwipfel, Felsen und kleine Seen hinweg. Teilweise erreichten wir Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h und schwebten dabei bis zu 52 Meter über dem Boden. Besonders beeindruckend war die Kombination aus Adrenalin und Natur – man raste durch die Luft und hatte gleichzeitig einen unglaublichen Blick über die schwedische Landschaft.
Ein echtes Highlight war der Abschnitt durch das Naturgebiet mitten im Wald. Zwischen den einzelnen Zipline-Strecken liefen wir kurze Wege durch die Wildnis, wodurch die Tour noch abwechslungsreicher wurde. Besonders die langen Seile sorgten immer wieder für Gänsehaut-Momente – vor allem die spektakuläre Strecke mit über 400 Metern Länge.
Das Wetter hätte dabei nicht besser sein können: strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und eine fantastische Sicht über die Wälder Smålands. Dadurch wirkte die gesamte Tour noch beeindruckender.
Die gesamte Anlage machte einen unglaublich hochwertigen Eindruck. Überall merkte man, wie viel Wert auf Sicherheit, Natur und Erlebnis gelegt wird. Gleichzeitig war die Stimmung locker und familiär.
Für uns war dieses Erlebnis definitiv eines der größten Highlights unserer Schwedenreise. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, war perfekt organisiert und bot genau die richtige Mischung aus Abenteuer, Natur und Nervenkitzel. Eines steht für uns fest: Das werden wir ganz bestimmt wiederholen.
Besonders großen Dank ans unsere beiden Guide auf der Tour Phillip und Aigars
Nach diesen tollen Abenteuer führte uns unsere Reise weiter nach Süden mit dem Ziel Ales Stenar - einen der beeindruckendsten historischen Orte Schwedens. Schon der Weg dorthin war wunderschön: Vom kleinen Fischerort Kåseberga aus führte ein kurzer Spaziergang bergauf entlang grüner Wiesen bis hinauf auf die Klippen an der Ostsee.
Oben angekommen bot sich ein atemberaubender Ausblick. Direkt an der Steilküste liegt die riesige Steinsetzung aus insgesamt 59 großen Felsblöcken, die in Form eines Schiffes angeordnet sind. Die Anlage ist etwa 67 Meter lang und stammt vermutlich aus der Wikingerzeit oder sogar noch früher.
Besonders faszinierend war die Atmosphäre an diesem Ort. Durch die Lage hoch über dem Meer, den Wind, die Weite und die Ruhe wirkte alles fast mystisch. Gleichzeitig hat man von dort oben einen fantastischen Blick über die Ostsee und die umliegende Landschaft Schonien.
Bis heute ist nicht vollständig geklärt, welchem Zweck Ales Stenar ursprünglich diente. Manche vermuten eine Grabstätte, andere eine astronomische Anlage oder einen Kultplatz. Genau dieses Geheimnis macht den Ort zusätzlich besonders spannend.
Wir verbrachten dort einige Zeit, liefen zwischen den gewaltigen Steinen hindurch und genossen einfach die Aussicht und die besondere Stimmung. Nach diesem Zwischenstopp ging es weiter Richtung Trelleborg, da am nächsten Tag unsere Fähre zurück nach Deutschland ging.
Einen Platz zum übernachten fanden wir in Beddingestrand. Ein Platz direkt am feinen Sandstrand mit einem Café, Kiosk und Kleinen Laden.
