Schweden mit Stockholm 2026 · Seite 7

Schweden mit Stockholm 2026
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Zeitraum
2026
Fotos
435

Anschließend bummelten wir durch die Altstadt Gamla Stan. Enge Gassen, bunte Häuserfassaden und kleine Cafés – genau das, was man sich unter einer skandinavischen Altstadt vorstellt. Wir ließen uns einfach treiben, entdeckten kleine Läden und genossen das Flair.

Am Nachmittag stand dann noch ein komplett anderes Erlebnis an: das Paradox Museum Stockholm.

Das Museum ist kein klassisches Museum, sondern eher ein interaktiver Erlebnisraum rund um optische Täuschungen, Wahrnehmung und physikalische Effekte. Schon beim Betreten wird man ein Stück weit „aus dem Gleichgewicht gebracht“.

Besonders in Erinnerung geblieben sind uns:

  • Räume, die schräg gebaut sind, sodass man scheinbar gegen die Schwerkraft steht
  • Spiegelinstallationen, die einen plötzlich verschwinden oder mehrfach erscheinen lassen
  • Perspektivtricks, bei denen Größenverhältnisse komplett verzerrt wirken

Man ist nicht nur Zuschauer, sondern Teil der Ausstellung. Viele Stationen laden dazu ein, Fotos zu machen oder Dinge selbst auszuprobieren – dadurch wird der Besuch sehr lebendig und auch überraschend lustig.

Gleichzeitig bekommt man auch kurze Erklärungen, warum diese Effekte funktionieren – ein gelungener Mix aus Unterhaltung und Wissen.

Alle Tickets für diesen Tag hatten wir vorab über GetYourGuide gebucht. Die Abwicklung war unkompliziert, alles lief reibungslos und wir mussten vor Ort nirgends lange anstehen – für uns definitiv die richtige Entscheidung.

Am Mittwoch hieß es Abschied nehmen von Stockholm. Wir fuhren rund 400 km Richtung Süden zu unserem nächsten Highlight: einer Zipline-Anlage mitten in der Natur. https://www.little-rock-lake.com

Dort angekommen übernachteten wir direkt vor Ort mit dem Wohnmobil. Am Abend konnten wir bereits einen der Türme besteigen und die Aussicht genießen – ein perfekter Ausklang.

Am nächsten Morgen um 10 Uhr ging es los und wir wurden zunächst komplett mit Sicherheitsausrüstung eingekleidet. Danach folgte eine ausführliche und sehr professionelle Einweisung. Bevor es richtig losging, absolvierten wir noch einen Probelauf an einer Übungs-Zipline, um ein Gefühl für Geschwindigkeit, Bremsen und die Abläufe zu bekommen.

Unsere Gruppe bestand aus insgesamt fünf Teilnehmern, zwei Guides und einer Praktikantin. Dadurch war die Atmosphäre sehr persönlich und entspannt. Die Guides waren hervorragend – freundlich, humorvoll und gleichzeitig extrem professionell. Man fühlte sich vom ersten Moment an sicher aufgehoben.