Mein Schiff Relax 2026


Der erste Reisetag begann entspannt am Flughafen Hannover mit Vorfreude auf Sonne und Meer. Der Flug nach Gran Canaria verlief ruhig – mit jeder Minute wurde die Winterkälte Norddeutschlands gegen die Wärme der Kanaren eingetauscht.

Schon beim Landeanflug zeigte sich die Insel von ihrer besten Seite: zerklüftete Küsten, tiefblaues Meer und angenehme Temperaturen – ein perfekter Start in die Kreuzfahrt.

Am Hafen wartete bereits die Mein Schiff Relax. Das Boarding verlief reibungslos, und der erste Schritt an Bord fühlte sich sofort nach Urlaub an. Helle, moderne Architektur, großzügige Decks und eine angenehme, ruhige Atmosphäre vermittelten direkt Wohlfühlcharakter.


Am Abend wurde von uns vieren das Atlantik Restaurant erkundet – stilvoll eingerichtet, mit hochwertiger Küche und aufmerksamem Service. Ein gelungener Auftakt für die kommenden Tage:

• exzellent angerichtete Speisen

• entspannte Atmosphäre

• aufmerksame, aber unaufdringliche Bedienung

 

Nach dem Dinner folgte ein erster Cocktail in einer der Bars an Bord – mit Blick auf das beleuchtete Deck und das leise Rauschen des Meeres. Die Stimmung war gelöst, die Vorfreude auf die kommenden Tage spürbar.

 

Der restliche Abend wurde genutzt, um das Schiff zu erkunden:

Pooldeck, Lounges, Außendecks – überall neue Eindrücke und das Gefühl, angekommen zu sein.

 



Am nächsten Morgen erreichte die Mein Schiff Relax die Insel La Palma – grün, bergig und deutlich ursprünglicher als viele andere Kanareninseln. Schon beim Einlaufen in den Hafen von Santa Cruz de La Palma zeigte sich die dramatische Kulisse aus steilen Hängen und tiefblauem Atlantik.

Aktiv über die Berge – 30 km & 670 Höhenmeter. Die Fahrräder waren vorab gebucht – und dann ging es auf eigene Faust los.

 

Tourdaten:

• Distanz: 30 km

• Höhenmeter: 670 m

• Wetter: 22 °C, Sonne

 

Die Strecke führte über kurvenreiche Bergstraßen mit immer wieder spektakulären Ausblicken auf Meer und Küste. Der Wechsel aus Anstieg, Panorama und Abfahrt machte die Tour sportlich anspruchsvoll, aber absolut lohnenswert. La Palma trägt nicht umsonst den Beinamen La Isla Bonita.

Nach der sportlichen Herausforderung folgte der entspannte Teil des Tages: Bummeln durch die charmante Altstadt von Santa Cruz. Kleine Gassen, kanarische Holzbalkone und Cafés in der Sonne – bei angenehmen 22 Grad ein perfekter Kontrast zur aktiven Vormittagsetappe.

 


 

Am Abend stand ein Besuch im Fugu mit Tim Raue auf dem Programm – das asiatisch inspirierte Gourmetrestaurant an Bord, konzipiert von Tim Raue

 

Eindruck:

• Qualität der Speisen: gut

• Präsentation & Show-Element: unterhaltsam

• Gesamtpreis: 119 € pro Person

 

Das Konzept aus Menü und begleitender Show ist interessant, aber im direkten Vergleich zu den bereits sehr guten Inklusiv-Restaurants an Bord relativiert sich der Mehrwert.

 

Fazit: Solide, aber kein Wiederholungsbesuch.

119 € pro Person sind ein selbstbewusster Preis – insbesondere, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis subjektiv nicht vollständig überzeugt.

 


 

Der dritte Tag begann ohne Hafen – ein klassischer Seetag auf dem Atlantik, Kurs Richtung Madeira. Das Meer zeigte sich ruhig, der Himmel wolkenlos, und die Sonne sorgte bereits am Morgen für echtes Urlaubsgefühl.


Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hofde – entspannt, ohne Zeitdruck – wurde das Schiff weiter erkundet. Ein Seetag ist ideal, um all die Bereiche zu entdecken, die an Hafentagen oft zu kurz kommen:

Decks, Lounges, ruhige Rückzugsorte mit Meerblick – überall diese besondere Mischung aus Weite und Gelassenheit.

Am späten Vormittag stand ein Besuch im Spa-Bereich an. Die Massage war hervorragend – professionell, ruhig und perfekt abgestimmt.

• angenehme Atmosphäre

• dezente Musik

• Blick aufs Meer

• völlige Entspannung

 

Man spürte, wie die Anspannung des Alltags endgültig abfiel. Ein Seetag bietet genau diesen Luxus: Zeit.

 


 

Am Abend ging es ins Theater zur Burlesque Show – ein stilvolles, ästhetisches Bühnenprogramm mit einem Hauch von Nostalgie.

 

Die Show kombinierte:

• glamouröse Kostüme

• kunstvolle Choreografien

• Humor und Augenzwinkern

• stimmungsvolle Licht- und Bühneneffekte

 

Burlesque lebt nicht von Provokation, sondern von Eleganz und Inszenierung. Die Künstlerinnen und Künstler überzeugten mit Ausdruck, Präsenz und tänzerischer Präzision. Die Musik – mal jazzig, mal modern interpretiert – unterstützte die Atmosphäre perfekt.

 

Das Publikum war sichtlich begeistert. Es war eine Mischung aus Varieté, Show und künstlerischer Performance – unterhaltsam, stilvoll und mitreißend. Eine klare Empfehlung für die Show

 


In der Nacht erreichte die Mein Schiff Relax früher als geplant den Hafen von Funchal auf Madeira. Grund war ein medizinischer Notfall an Bord – ein Passagier musste schnellstmöglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine solche Situation macht einem bewusst, wie professionell die Abläufe auf einem Kreuzfahrtschiff organisiert sind. Trotz der Umstände verlief alles ruhig und strukturiert.

 

Pünktlich um 9:00 Uhr startete unsere gebuchte Tour – sportlich und kulturell zugleich.


1. Station: Mercado dos Lavradores

Die berühmte Markthalle von Funchal – farbenfrohe Obststände, exotische Früchte, Blumen und Fisch. Ein authentischer Einstieg in die Stadt.

 

2. Rua de Santa Maria – bemalte Türen

Durch kleine Seitenstraßen ging es weiter in die historische Altstadt. Besonders beeindruckend: die kunstvoll bemalten Türen der Rua de Santa Maria – jede ein eigenes Kunstwerk.

 

3. Pico do Torre

Anschließend führte die Route quer durch die Stadt bergauf zum Pico do Torre. Der Anstieg forderte Kraft, wurde aber mit einem spektakulären Ausblick über Funchal und den Atlantik belohnt. Ein echtes Highlight der Tour. 


4. Fischerdorf – Câmara de Lobos

Auf der Rückfahrt folgte ein Stopp im berühmten Fischerdorf Câmara de Lobos, wo auch Winston Churchill zeitweise malte und lebte. Bunte Boote im Hafen, kleine Bars und das typische, ursprüngliche Madeira-Flair machten diesen Halt besonders charmant. In Kaffee in den kleinen Gassen ist ein Muss. 

 

Ein weiterer Halt führte in den Botanischen Garten von Madeira. Exotische Pflanzen, gepflegte Terrassenanlagen und immer wieder beeindruckende Ausblicke auf Stadt und Meer – ein ruhiger Kontrast zur sportlichen Strecke.

 

Zurück am Schiff wurden die Fahrräder abgegeben – doch der Tag war noch nicht vorbei. Zu Fuß ging es erneut in die nahegelegene Innenstadt von Funchal zum entspannten Bummeln: kleine Geschäfte, Cafés und das milde Klima machten den Nachmittag perfekt.

 


 

Tag 5 war erneut ein klassischer Seetag, diesmal mit Kurs auf Teneriffa. Die See zeigte sich ruhig, nur mit vereinzelten Wellen. Dazu durchgehend Sonnenschein – ideale Bedingungen, um das Bordleben in vollen Zügen zu genießen.

Ein entspannter Tag ohne festen Zeitplan: Sonne genießen, Meeresblick, vielleicht ein Kaffee mit Weitblick über den Horizont. Genau diese Tage machen eine Kreuzfahrt so besonders – entschleunigt, ruhig und dennoch voller Atmosphäre.

 


 

Am Morgen erreichte die Mein Schiff Relax den Hafen von Santa Cruz de Tenerife.

Der gebuchte Ausflug startete pünktlich kurz vor 9:00 Uhr. Nach etwa 45 Minuten Busfahrt war das Ziel erreicht: der berühmte Loro Parque in Puerto de la Cruz.

Der Loro Parque ist kein klassischer Zoo, sondern eine äußerst gepflegte, tropisch gestaltete Erlebnisanlage.

  • üppige Vegetation
  • asiatisch inspirierte Architektur
  • großzügige, moderne Gehege
  • sehr gepflegte Gesamtanlage

Besonders beeindruckend ist die große Artenvielfalt – von Papageien (Namensgeber des Parks) über Pinguine bis hin zu großen Meeressäugern.

 

Wir haben fast alle Shows besucht – und genau diese machen den Park so besonders.

 

Delfin-Show

Dynamisch, schnell, mit beeindruckender Sprungkraft. Die Synchronität zwischen Trainern und Tieren war bemerkenswert.

 

Seelöwen

Unterhaltsam und humorvoll inszeniert – mit viel Publikumsinteraktion. Locker, aber professionell.

 

Das absolute Highlight des Tages die Orca Show.
Die Kraft und Eleganz der Orcas sind live überwältigend. Wenn mehrere Tonnen Gewicht aus dem Wasser schießen, wird die Dimension dieser Tiere erst wirklich greifbar. Dramatische Musik, perfekt abgestimmte Choreografie und enorme Dynamik machten diese Show besonders eindrucksvoll.

 

Rückkehr & Santa Cruz

Um 14:15 Uhr ging es zurück zum Schiff, gegen 15:00 Uhr waren wir wieder beim Schiff.

Doch der Tag war noch nicht vorbei: Wir haben uns entschieden, noch einmal zu Fuß nach Santa Cruz zu gehen.

Die Stadt war bereits im Ausnahmezustand – die Vorbereitungen für den berühmten Karneval von Teneriffa liefen auf Hochtouren. Bühnen wurden aufgebaut, Dekorationen montiert, überall geschäftiges Treiben.

Die Innenstadt präsentierte sich lebendig, sauber und modern – ideal für einen kleinen Bummel, Caféstopp oder einfach zum Beobachten des bunten Treibens.

 

Zurück an Bord hieß es dann „Leinen los“. Die Reise ging weiter Richtung Lanzarote – mit vielen Eindrücken im Gepäck.

 


Am siebten Tag erreichte die Mein Schiff Relax Lanzarote. Schon beim Blick vom Deck war klar: strahlender Sonnenschein, tiefblauer Himmel – aber auch kräftiger Wind, typisch für die Insel.

Statt eines organisierten Ausflugs ging es diesmal ganz entspannt zu Fuß nach Arrecife. Der Weg entlang der Promenade war angenehm und bot immer wieder schöne Ausblicke auf das Meer.

Arrecife selbst wirkte:

  • aufgeräumt
  • modern
  • zugleich typisch kanarisch

Besonders rund um die Lagune Charco de San Ginés zeigte sich die Stadt von ihrer charmanten Seite – kleine Fischerboote, Cafés am Wasser und weiß getünchte Häuser.

 

So schön das Wetter auch war – der Wind war deutlich spürbar. Teilweise kräftige Böen erinnerten daran, dass Lanzarote landschaftlich karg und offen ist.

Gerade dieser Kontrast – Sonne im Gesicht, Wind in den Haaren – verlieh dem Tag eine besondere Dynamik.

 

Der Stadtbummel bot Gelegenheit für:

  • kleine Geschäfte
  • Souvenirs
  • Caféstopp in der Sonne
  • entspanntes Beobachten des Hafenlebens

Kein überladenes Programm – einfach ein ruhiger, sonniger Inseltag mit maritimem Flair.

 

 

Der letzte Abend an Bord – und gleichzeitig der letzte gemeinsame Abend mit Freunden.

Noch einmal ging es ins Atlantik Restaurant, wo wir bei gutem Essen und vielen Gesprächen die Reise Revue passieren ließen. Es war diese besondere Mischung aus Dankbarkeit, Wehmut und dem Gefühl, jeden Moment bewusst genießen zu wollen. Danach noch ein paar Cocktails an der Bar, Lachen, Erinnerungen austauschen – und der Gedanke: So schnell ist eine Woche vorbei.


Am nächsten Tag dann der letzte Aufenthalt auf Gran Canaria. Der Rückflug nach Hannover ging um 17:20 Uhr, also blieb noch Zeit, die letzten Stunden auf dem Schiff zu genießen. Noch einmal an Deck stehen, den Blick über das Meer schweifen lassen, Sonne tanken, die Atmosphäre aufnehmen. Kein Programm mehr, kein Zeitdruck – einfach nur genießen.

Ein wundervoller Urlaub geht zu Ende.
Viel gesehen, viel erlebt, viel gelacht. Neue Eindrücke, gemeinsame Momente, kleine Abenteuer und große Erinnerungen.

Und wie so oft bleibt am Ende vor allem eines:
die Vorfreude auf die nächste Reise.